Künstliche Intelligenz revolutioniert gerade das Design. Automatisierte Tools steigern die Effizienz und Zugänglichkeit. Ein Überblick zu den Vorteilen und drei prominente Beispiele.
Die visuelle Kommunikation sieht sich aktuell mit einem veritablen KI-Tsunami konfrontiert: Von automatisierten Design-Tools, die Layouts und Farbpaletten vorschlagen, bis hin zu Algorithmen, die ganze Kampagnen erstellen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Die Bebilderung von Artikeln, sogar mit menschlichen Fotos, scheint ebenfalls keine Fotografen mehr zu benötigen: Generative Bild-KIs wie Midjourney erledigen diesen Job.
In diesem Blog betrachten wir die Entwicklung und den aktuellen Stand der KI in der visuellen Kommunikation.
Historischer Kontext: Entwicklung von Design-Tools
Die Reise der Design-Tools begann mit manuellen Methoden – Pinsel, Papier und handgezeichnete Skizzen. Mit der Einführung des Computers in den 1980er Jahren erlebte die Designwelt eine Revolution: Programme wie Adobe Photoshop und Illustrator ermöglichten eine völlig neue Art der Gestaltung, die sowohl präziser als auch schneller war. Die Maus wurde derweil zum präzisen Eingabetool, wie ein unsichtbarer Stift.
Frühe KI im Design
Die ersten Schritte der KI im Design waren bescheiden. In den 1990er Jahren experimentierte man mit einfachen Algorithmen zur Bildbearbeitung und automatischer Layout-Erstellung. Diese Technologien waren jedoch oft unzuverlässig, sehr langsam und boten nur begrenzte Möglichkeiten. Erst in den letzten zehn Jahren – mit dem Fortschritt im maschinellen Lernen und der Verfügbarkeit grosser Datenmengen – hat KI das Potenzial erreicht, die Designindustrie grundlegend zu verändern.
Automatisierte Design-Tools
Heute gibt es eine Vielzahl von KI-gestützten Design-Tools, die in der Branche weit verbreitet sind. Zu den bekanntesten gehören Adobe Sensei, Canva und Fotor. Diese Tools bieten Funktionen wie automatische Layout-Vorschläge, intelligente Bildbearbeitung und sogar die Generierung kompletter Designs basierend auf wenigen Benutzereingaben.
Und die Funktionalitäten?
Die Möglichkeiten dieser Tools sind beeindruckend. Adobe Sensei beispielsweise nutzt maschinelles Lernen, um Inhalte zu analysieren und personalisierte Vorschläge für Layouts sowie Effekte zu machen. Canva bietet benutzerfreundliche Drag-and-Drop-Funktionen, die durch KI unterstützt werden, um den Designprozess stark zu vereinfachen. Fotor wiederum setzt auf KI, um Fotos vollautomatisch zu verbessern und kreative Filter anzuwenden.
Welche Vorteile Design-Tools haben liest Ihr im 2. Teil des Blogs «KI-Design: Die perfekte Mischung aus Automatisierung und Kreativität?».